Es war das schwerste Erdbeben in der Geschichte Marokkos. Als am Samstag die Erde in dem zu Afrika gehörenden Land bebte, war die Bewegung auch auf en Kanaren zu spüren.
In der Folge des Erdbebens vom Freitagabend sind laut bisherigen Angaben mehr als 2000 Menschen ums Leben gekommen. Der Erdstoß brachte es auf eine Stärke von 6,8 auf der Richterskala. Ein stärkeres Erdbeben ist in Marokko bislang nicht aufgezeichnet worden.
Mohammed VI. ordnete im ganzen Land eine dreitägige Staatstrauer an. Die Flaggen wehen auf Halbmast und die Menschen gedenken den Opfern und ihren Familien. Und auch auf den Kanaren war der Erdstoß zu spüren.
Kanaren und darüber hinaus: Erdbeben in Marokko bis nach Spanien zu spüren
Auf den Inseln hatte bereits am Dienstag die Erde unter El Hierro gebebt. Am Mittwoch dann wurden innerhalb einer Stunde gleich vier Erdstöße zwischen Gran Canaria und Teneriffa registriert (mehr dazu unten). Weitere Beben folgten wenig später.
Im östlich gelegenen Marokko ereigneten sich dann die schweren Erdstöße, die schließlich zu einem Massensterben führten. Und die Bewegungen waren auch auf den Kanarischen Inseln zu spüren.
Erdbeben: Marokko sucht weiter nach Verschütteten
Wie das Nationale Geographische Institut IGN mitteilte, hatte sich das Beben um 22.11 Uhr etwa 70 Kilometer südwestlich der Stadt Marrakesch in einer Tiefe von rund 18 Kilometern ereignet. Und es sei auch auf den Kanaren zu spüren gewesen.
Auf dem Archipel habe man den Erdstoß als leichtes Beben wahrnehmen können, teilten die Forscher mit. Und auch in anderen Teilen Spaniens, “hauptsächlich in den Provinzen Huelva, Sevilla, Málaga und Cádiz”, sei das Beben zu spüren gewesen, berichtete die IGN weiter.
In Marokko wird weiter nach Verschütteten gesucht und Hilfe geleistet. Die Aufräumarbeiten werden noch mehrere Wochen andauern.
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Vier Erdbeben in einer Stunde zwischen Teneriffa und Gran Canaria
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Erdbeben in Marokko war auch auf den Kanaren zu spüren
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